Die Behandlung von Angststörungen

Gemeinsam mit uns finden Sie in unserer Tagesklinik Wege im Umgang mit der Angst, mehr Sicherheit, Ruhe und Lebenszufriedenheit

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Wir behandeln Panikattacken, soziale Phobien und andere Angststörungen

Angst ist ein Gefühl, das uns alle manchmal begleitet und eine sinnvolle Funktion hat: Diese angeborene Emotion soll uns beschützen, den Körper aktivieren und in Spannung versetzen, um zum Beispiel einer potenziell gefährlichen Situation entkommen zu können.

Therapeutische Gesprächssituation vor einem Flipchart

Diese nützliche Aufgabe der Angst kann nicht mehr wirksam werden, wenn Angstzustände dauerhaft bestehen und so stark werden, dass Ihr Leben und Ihr Alltag beeinträchtigt werden. In diesem Fall sprechen wir von einer Angststörung. Die Angst beginnt, Sie zu belasten, und Sie werden zunehmend handlungsunfähig. Ein Bild dazu wäre das vielzitierte „Kaninchen vor der Schlange“, das nicht mehr fliehen kann.

Vielleicht richten sich Ihre Ängste auf bestimmte Situationen oder Dinge, zum Beispiel könnten Sie Angst vor engen Räumen (Klaustrophobie), vor Menschenmengen (Agoraphobie), vor sozialen Situationen und Kontakt mit Menschen (Soziale Phobie), oder auch vor Tieren spüren.
Leiden Sie unter Ängsten, die ohne klaren Auslöser, plötzlich und sehr heftig auftreten? Spüren Sie unerwartet starke körperliche Symptome wie Herzrasen, Atemnot oder haben Sie das Gefühl, ohnmächtig zu werden? Dann könnte es sich um Panikattacken bzw. eine Panikstörung handeln.
Wenn die Angst Sie zudem immer wieder begleitet, ohne dass ein konkreter Grund erkennbar ist, und Sie sich ständig Sorgen machen und unruhig fühlen, könnte es sich um eine generalisierte Angststörung handeln. Typische Anzeichen sind, dass es Ihnen häufig schwer fällt zu entspannen und Sie das Gefühl haben, die Kontrolle zu verlieren.

Angststörungen können Ihre Lebenszufriedenheit stark belasten und Sie im Alltag vor zahlreiche Herausforderungen stellen. Ständige innere Anspannung und die Angst vor erneuten Angstanfällen oder Panikattacken, die jederzeit unerwartet auftreten können, führen vielleicht sogar dazu, dass Sie als Betroffene:r ein Vermeidungsverhalten entwickeln und sich aus Angst vor belastenden Situationen sozial zurückziehen. Die daraus folgende Isolation und Einsamkeit können die Symptome weiter verstärken. Anhaltende Anspannung und Sorge können zusätzlich körperliche Symptome wie Herzrasen, Atemnot und Schweißausbrüche erzeugen und emotional enorm erschöpfend sein. Auch negative Auswirkungen auf das Berufs-, Familien- und Sozialleben sind oft zu beobachten, beeinträchtigen die Lebenszufriedenheit weiter und können depressive Verstimmungen oder Schlafprobleme hervorrufen. Wenn die Angst Ihren ganzen Tagesablauf bestimmt und Sie spüren, dass es Ihnen erschwert ist, mit alltäglichen Situationen umzugehen, ist es erforderlich, dass Sie frühzeitig professionelle Unterstützung suchen, damit Sie so rasch wie möglich den Kreislauf der Angst durchbrechen und Ihr Leben wieder aktiv und selbstbestimmt gestalten können.

So können wir Ihre Angststörung behandeln

In unserer Privatklinik finden Sie verständnisvolle und individuelle Hilfe, die Sie auf Ihrem Weg zur Überwindung Ihrer spezifischen Angststörung begleiten wird. Unser erfahrenes Team unterstützt Sie in einem geschützten Umfeld mit für Sie und Ihre Situation passenden Therapien, damit Sie wieder Sicherheit, Selbstvertrauen und Lebenszufriedenheit gewinnen können. 
Unser Angebot reicht von ambulanten Hilfen über die teilstationäre Behandlung in unserer Tagesklinik bis hin zu vielfältigen Therapieformen, die wir gezielt für Ihre persönliche Situation einsetzen. Ihr individueller Bedarf steht dabei stets im Mittelpunkt. Die genaue Beschreibung unserer Therapiemöglichkeiten finden Sie auf unserer Übersichtsseite „Therapieformen“ sowie auf den dazugehörigen Unterseiten. 

Therapeutische Situation in der Fliedner Klinik Düsseldorf

Ambulante Hilfen bei Angststörungen / Phobien

Unsere ambulanten Hilfen bei Angststörungen empfehlen wir Ihnen insbesondere, wenn Sie an einer leichteren bis mittelschweren Angststörung leiden oder wenn Sie in Ihrem häuslichen Umfeld stabil sind und dort ausreichend Unterstützung erhalten. Unsere ambulanten Angebote eignen sich zur frühzeitigen Symptomerfassung, Diagnostik und zur Behandlung, bei der wir im Bedarfsfall eine Kombination aus psychotherapeutischen Gesprächen, Psychoedukation und medikamentöser Therapie zusammenstellen. Die ambulante Therapie ist für Sie geeignet, wenn keine akute Gefahr für Ihre körperliche oder psychische Gesundheit besteht, keine schweren Begleiterkrankungen vorliegen und Ihnen die tägliche Lebensführung noch weitgehend möglich ist. Die ambulanten Therapieangebote können Sie auch nach einer stationären Behandlung in Anspruch nehmen, mit dem Fokus darauf, Rückfälle zu vermeiden und Ihre soziale Integration zu fördern.

 

Die teilstationäre Behandlung von Angststörungen in unserer Tagesklinik

Eine teilstationäre Behandlung bei Angststörungen ziehen wir in Betracht, wenn die Symptome Ihrer Angststörung so ausgeprägt sind, dass eine ambulante Therapie nicht mehr ausreichend erscheint, um Ihre Lebenszufriedenheit und die Bewältigung Ihrer alltäglichen Anforderungen ausreichend zu gewährleisten. Die teilstationäre Behandlung ist insbesondere dann empfehlenswert, wenn Sie dringend eine intensivere therapeutische Betreuung brauchen, aber dennoch im häuslichen Umfeld leben können; sie erscheint zudem erforderlich, wenn die Diagnostik ergibt, dass Sie an einer chronifizierten oder komplexen Angststörung leiden, die durch intensive Therapieelemente wie Einzel- und Gruppengespräche, Expositionstraining und Entspannungsverfahren behandelt werden sollte. In der Tagesklinik erhalten Sie bei uns eine strukturierte, hochfrequente Behandlung, die unter anderem Ihre Selbstwirksamkeit stärkt und dabei hilft, den Kreis der Angst zu durchbrechen. Auch bei einer vorhandenen Risiko- oder Krisensituation, die keine volle stationäre Versorgung erfordert, jedoch eine tägliche Betreuung notwendig macht, bietet die teilstationäre Therapie Ihnen eine wichtige Unterstützung.

Diese Therapieangebote setzen wir bei Angststörungen ein

Zur Behandlung von Angststörungen stehen Ihnen verschiedene Therapieformen offen, die wir nach Ihren individuellen Bedürfnissen kombinieren können. Die zentrale und wirksamste Behandlung ist die Psychotherapie, insbesondere die Verhaltenstherapie. Wir integrieren achtsamkeits- und akzeptanzbasierte Methoden, die Ihnen helfen werden, Ihre Gedanken und Gefühle ohne Bewertung zunächst einmal anzunehmen. Denn Ihre Ängste sind nicht gut oder schlecht, sie sind vorhanden und dafür gibt es Ursachen, die Sie begreifen sollten, um eine Veränderung herbeiführen zu können.

  • Verhaltenstherapie: Hier werden Sie lernen, die ängstigenden Gedankenmuster zu erkennen und zu verändern sowie Vermeidungsverhalten abzubauen. Mehr dazu finden Sie auf der Seite Verhaltenstherapie
  • Psychopharmakotherapie: Diese Therapie setzen wir unterstützend ein, wenn es notwendig ist, Angstzustände medikamentös zu lindern. Lesen Sie mehr zur Psychopharmakotherapie
  • Tiefenpsychologische Gesprächsgruppen: Die Teilnahme an diesen Gruppen kann Ihnen helfen, die emotionalen Hintergründe Ihrer Angststörung zu verstehen. Zur Funktion der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie

 

Unterstützende Therapien bei Angststörungen

Unsere unterstützenden Therapieangebote umfassen eine vielfältige Auswahl an ergänzenden Maßnahmen zur Haupttherapie, die individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt werden.

  • Ergotherapie: Dieses Angebot kann helfen, indem es weitere Ausdrucksmöglichkeiten für Ihre Ängste verfügbar macht.
  • Kunst- und Musiktherapie: Auch hierbei werden Sie lernen, Ihren Gefühlen weitere Kanäle für den Ausdruck zu erschließen.
  • Sport: Bewegung kann unterstützend wirken, indem Sie dabei Spannungen abbauen und Stressgefühle reduzieren.
  • Progressive Muskelentspannung nach Jacobson: Dieses Verfahren führt zu einer Verbesserung des psychischen und körperlichen Wohlbefindens.

Häufig gestellte Fragen zu Angststörungen / Phobien

Eine gute Methode ist es, wenn Sie versuchen, den Atem zu kontrollieren. Tiefes, langsames Ein- und Ausatmen, zum Beispiel in einem Rhythmus von vier Sekunden einatmen, sieben Sekunden Luft anhalten, acht Sekunden ausatmen, wird Ihr Nervensystem beruhigen und vermittelt Ihnen, die Kontrolle zurückzugewinnen.

Sie können auch versuchen, den Fokus bewusst von der Angst wegzulenken, etwa indem Sie sich auf fünf Dinge im Raum konzentrieren, vier Geräusche hören, drei Dinge fühlen, zwei Gerüche wahrnehmen und an einen Geschmack erinnern – das wird oft als „5-4-3-2-1-Methode“ bezeichnet.

Bewegung, zum Beispiel leichtes Spazierengehen oder das lockere Ausschütteln von Armen und Beinen, hilft Ihnen, angestaute Energie abzubauen.

Machen Sie sich unbedingt klar, dass die Panikattacke zwar unangenehm, aber nicht gefährlich ist und vorübergehen wird. Wenn irgend möglich, sprechen Sie mit vertrauten Menschen oder suchen Sie eine sichere Umgebung auf. Vermeiden Sie Koffein und Zucker, da beim Konsum die Symptome verstärkt werden können.

Eine typische Verhaltenstherapie gegen Angststörungen wird in der Regel zwischen 15 und 45 Sitzungen dauern. Die Dauer hängt davon ab, wie ausgeprägt Ihre Angststörung ist, wie viele Ihrer Lebensbereiche von der Angststörung betroffen sind und ob wir gemeinsam auch weitere belastende Erfahrungen oder Probleme bearbeiten müssen. Einige Patientinnen und Patienten erleben schon nach wenigen Sitzungen deutliche Verbesserungen, während andere eine längere Therapie über mehrere Monate brauchen. In der Regel finden die Sitzungen einmal pro Woche statt und dauern etwa eine Stunde.
 

Falls Ihre Angststörung komplexer ist oder zusätzliche psychische Erkrankungen vorliegen, kann die Therapie auch 60 bis 80 Sitzungen oder mehr umfassen. In diesen Fällen werden wir nicht nur die akute Symptomatik behandeln, sondern mit Ihnen auch die tieferliegenden Ursachen und Zusammenhänge beleuchten. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Ihnen und uns ist dabei sehr wichtig; auch sollten Sie Geduld und die Bereitschaft mitbringen, sich auf die therapeutische Arbeit einzulassen.

  • Tiefenatmungsübungen und progressive Muskelentspannung helfen Ihnen, körperliche Anspannung abzubauen und Ihr Nervensystem zu beruhigen.
  • Achtsamkeits- und Meditationspraktiken fördern Ihr bewusstes Wahrnehmen von Gedanken und Gefühlen ohne jede Bewertung, was Ihren Umgang mit der Angst erleichtert.
  • Regelmäßige Bewegung und Sport verbessern Ihr Wohlbefinden und reduzieren Stresshormone.
  • Praktizieren Sie eine gesunde Lebensweise mit ausreichend Schlaf, ausgewogener Ernährung und reduziertem Koffein- und Alkoholkonsum, das stabilisiert Ihre Stimmung.
  • Positive Selbstgespräche und das Entwickeln einer optimistischen Haltung unterstützen Ihr Selbstbewusstsein und helfen Ihnen, angstvolle Gedanken zu hinterfragen.
  • Schaffen Sie Struktur im Alltag und formulieren Sie dazu erreichbare Ziele. Das sorgt für mehr Sicherheit und fördert Ihre Bewältigung schrittweiser Veränderungen.
  • Der Austausch in Selbsthilfegruppen bietet Ihnen soziale Unterstützung, Motivation und vor allem das Gefühl, nicht allein mit Ihren Ängsten zu sein.
  • Kreative Aktivitäten, Tagebuchschreiben oder Hobbys können Ihnen helfen, die Gedanken zu ordnen und Ihre Emotionen auszudrücken.
  • Diese Strategien fördern Ihre Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung, die wichtige Bausteine für den langfristigen Erfolg der Therapie sind; sie sind kleine Mutmacher und unterstützen Sie dabei, Ihre Ängste aktiv anzugehen und schrittweise zu verringern.

Zur Behandlung von Angststörungen werden vor allem in Betracht gezogen:

  • Antidepressiva: Sie wirken langfristig angstlösend und stimmungsaufhellend und sind nicht abhängig machend. Die Wirkung werden Sie jedoch erst nach einigen Wochen spüren.
  • Benzodiazepine: Diese Medikamente wirken schnell und entspannend, sollten aber aufgrund des Abhängigkeitsrisikos nur kurzzeitig und gezielt eingesetzt werden, zum Beispiel wenn Sie unter akuten Angstanfällen oder Panikattacken leiden. Benzodiazepine helfen bei starker akuter Angst, sind aber keine Lösung für Ihre langfristige Therapie.

Weitere Wirkstoffe wie Buspiron (ein angstlösendes Mittel ohne Abhängigkeit), Pregabalin, Trizyklische Antidepressiva (z.B. Clomipramin), Moclobemid und Betablocker (z. B. Propranolol) können je nach individueller Symptomatik angewendet werden.

Wir setzen Medikamente vor allem begleitend zu einer Psychotherapie ein, mit dem Ziel die Symptome Ihrer Angststörung zu lindern und die Therapieprognose zu verbessern, und ausschließlich bei Vorliegen einer Notwendigkeit. Die Dosierung werden wir langsam steigern und ebenso schrittweise wieder reduzieren, um mögliche Nebenwirkungen und Abhängigkeiten zu vermeiden. Die wesentliche Therapie bei Angststörungen bleibt stets die Psychotherapie.

Hier wird Ihre Angststörung behandelt

Willkommen in unserer Klinik in Düsseldorf. Wir sind überzeugt, dass der Ort, an dem man sich aufhält, viel Einfluss auf das Wohlbefinden und die Genesung hat. Deshalb gestalten wir unsere Klinik und Behandlungsräume so, dass Sie sich hier gerne aufhalten und wohlfühlen können, damit Sie Ihre Angststörung so schnell wie möglich überwinden.

 Dr. med. Kerstin Fries, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberärztin

Unser Behandlungsteam

Unser interdisziplinäres Team steht Ihnen mit Fachwissen und Herz zur Seite. Ärztinnen und Ärzte, psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten, Pflegekräfte und Sozialdienste arbeiten eng zusammen, um Ihnen eine umfassende und abgestimmte Behandlung zu ermöglichen. Gemeinsam begleiten wir Sie auf Ihrem Weg zur Stabilität und Lebenszufriedenheit.

Das therapeutische Team der Fliedner Klinik Düsseldorf

Wissenswertes für Patient:innen und Angehörige

Wenn Ihre Angst Sie immer wieder stark belastet, Sie sich durch Sorgen oder Panikattacken in Ihrem Alltag eingeschränkt fühlen und wichtige Dinge wie Arbeit, Familie, Freundschaften oder Hobbys nicht mehr so leben können wie früher, sind das Anzeichen, dass Ihre Angst behandlungsbedürftig sein könnte. Auch wenn Sie sich oft unruhig, angespannt oder erschöpft fühlen, schlecht schlafen oder immer wieder körperliche Symptome wie Herzrasen, Atemnot oder Schweißausbrüche haben, sollte Sie das ernst nehmen und handeln und professionelle Hilfe suchen. Je früher Sie aktiv werden, desto eher können Sie die Angststörung bewältigen und wieder mehr Freiheit und Sicherheit im Alltag gewinnen.

Es kann Ihnen schwerfallen, Ihrer Familie und Ihrem sozialen Umfeld von Ihren Ängsten zu erzählen, weil Angst oft mit Scham und Unverständnis verbunden ist. Versuchen Sie, offen und ehrlich darüber zu sprechen und dabei zu erklären, wie Ihre Angst sich für Sie anfühlt, zum Beispiel, dass Sie manchmal wie gelähmt oder überwältigt sind. Sie können möglichst genaue Beispiele geben, wann und wie die Angst auftritt, damit Ihre Angehörigen besser verstehen, was Sie durchmachen.

Bitten Sie Ihre Familie und Freunde, zuzuhören, ohne zu urteilen, und Ihnen beim Umgang mit der Angst Geduld entgegenzubringen. Unterstützung kann durch einfache Dinge wie Ermutigung, Verständnis oder das Begleiten in schwierigen Situationen erfolgen. Gemeinsames Recherchieren über Angststörungen und die Therapie können helfen, Verständnis aufzubauen und den Zusammenhalt zu stärken.

Das Teilen Ihrer Ängste macht Sie vielleicht verletzlich, zeigt aber gleichzeitig Ihre Stärke im Umgang mit diesem Leiden. Im besten Falle wird die Angst auf diese Weise ein gemeinsames Thema, sodass Sie das Gefühl bekommen, es nicht allein bewältigen müssen.

Ja, Gespräche mit anderen Betroffenen können sehr hilfreich sein, weil Sie das Gefühl haben werden, mit Ihren eigenen Ängsten nicht allein zu sein. Der Austausch bietet Ihnen Unterstützung, Verständnis und Mut, da alle Beteiligten ähnliche Erfahrungen teilen. In Gesprächsrunden können Sie gemeinsam Tipps und Strategien besprechen, die sich im Alltag bewährt haben, und gegebenenfalls weitere Lösungen erarbeiten. Außerdem erweitert der Kontakt zu anderen Ihr soziales Netzwerk und hilft Ihnen, einer Isolation entgegenzuwirken, was bei Angststörungen besonders wichtig ist.

Selbsthilfegruppen finden Sie oft über lokale Beratungsstellen, Kliniken oder psychosoziale Zentren. Viele Organisationen und Vereine, wie die Deutsche Angst-Hilfe e.V., bieten auch Online-Gruppen und Foren an, die besonders flexibel und anonym genutzt werden können. Ärztinnen, Therapeutinnen oder Sozialarbeiterinnen können Sie ebenfalls beim Finden von Selbsthilfegruppen unterstützen und Kontakte vermitteln. So können Sie gezielt eine passende Gruppe finden, die Ihren Bedürfnissen entspricht und Ihnen wertvolle Begleitung bietet.

Ein Aufnahmegespräch oder ein diagnostisches Vorgespräch sind oft Voraussetzung für die Aufnahme bei uns, um die Eignung und Therapieziele abzuklären. Unsere Tagesklinik bietet dabei eine intensive Behandlung unter Beibehaltung der häuslichen Umgebung und ermöglicht so eine gute Integration in den Alltag. Vereinbaren Sie hier einen Termin.

In der Fliedner Klinik Düsseldorf liegt die Wartezeit von der Anmeldung bis zur Aufnahme einer psychotherapeutischen Behandlung bei Angststörungen im Durchschnitt bei etwa vier bis fünf Wochen. Dabei beträgt die Wartezeit für ein Erstgespräch etwa zwei Wochen.

Bitte bringen Sie Ihre Versicherungsnummer mit.

Kontakt
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Fliedner Klinik Düsseldorf
Tagesklinik und Ambulanz für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
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